Das verflixte vierte Quartal – So kommst du gut durch die Vata-Zeit

Shownotes

Kennst du das? Der Herbst ist da, das Jahr neigt sich dem Ende zu und plötzlich fühlst du dich schneller erschöpft, gestresst oder irgendwie aus deiner Balance gebracht? Vielleicht schläfst du schlechter, deine Verdauung spielt verrückt oder du merkst, dass deine Nerven gerade besonders blank liegen.

Willkommen in der Vata-Zeit! 🍂

Im Ayurveda sind der Herbst und Frühwinter vom Vata-Dosha geprägt – der Energie von Luft und Raum. Und genau diese Qualitäten von Kälte, Trockenheit, Bewegung und Unruhe können wir jetzt auch in unserem Körper und Geist besonders deutlich spüren.

Auch ich merke jedes Jahr aufs Neue, wie herausfordernd dieses „verflixte vierte Quartal“ sein kann. Deshalb teile ich in dieser Folge nicht nur mein Ayurveda-Wissen, sondern auch meine ganz persönlichen Erfahrungen und Rituale, mit denen ich mich gerade wieder bewusst in meine Balance bringe.

In dieser Folge erfährst du:

✨ Warum die Vata-Zeit dein Nervensystem, deine Verdauung, deinen Schlaf und deine hormonelle Balance besonders herausfordern kann

✨ Weshalb Reizüberflutung und ständige Bildschirmzeit alles andere als echte Entspannung sind

✨ Wie du mit einfachen Abendritualen und bewusstem Schlaf dein Nervensystem entlastest

✨ Warum ayurvedische Ölmassagen so viel mehr sind als Hautpflege und wie sie dich wieder mit deinem Körper verbinden

✨ Weshalb bewusste Pausen, Langsamkeit und Nichtstun gerade jetzt so wertvoll sind

✨ Wie du alte Stressmuster erkennst und mit liebevoller Disziplin statt Selbstoptimierung wieder in deine Balance findest

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Ich freue mich, wenn du deine Gedanken zu dieser Folge mit mir teilst. Was fordert dich in der Vata-Zeit gerade besonders heraus? Und was hilft dir, wieder bei dir selbst anzukommen?

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Alles Liebe, Angelika

Disclaimer: Die geteilten Inhalte dienen ausschließlich informativen Zwecken und ersetzen keine medizinische Beratung.

Transkript anzeigen

Angelika: In heutigen Folge geht's die Vata Zeit aus ayurvedischer Sicht, der Herbst und Frühwinter. Und vielleicht hast du's auch schon gemerkt. Also für mich ist es immer so, dieses verflickste vierte Quartal, da geht mir irgendwie immer die Puste aus und es kommen körperliche Symptome zurück, die ich ansonsten nicht mehr hab. Und gerade jetzt, zu der Zeit, muss auch ich wirklich gut drauf schauen, mich zu erden, mich wieder in Balance zu bringen und vielleicht ist es bei dir auch so. Es passiert dir nix ohne Grund, wenn du das jetzt siehst oder hörst, dann geht's dir vielleicht auch so, dass du gerade momentan ein bisschen herausgefordert bist, weil du mehr Stress spürst als sonst, obwohl sich im Außen eigentlich nichts verändert hat oder weil einfach diese beginnende Hektik gegen Jahresende hin dich mitreißt oder weil ganz einfach dein Körper dich ausbremst, weil deine Verdauung durcheinander ist, weil deine Hormone durcheinander sind. Das ist die Vata Zeit so an sich, dass alles ein bisschen durcheinander wird. Was bedeutet das? Wenn du jetzt noch nie was von Vata oder von den Doshas gehört hast, dann möchte ich es dir ganz kurz erklären, was das bedeutet. Wir haben im Ayurveda drei grundlegende Energien oder Kräfte, die in uns wirken, nicht nur in uns, sondern auch da draußen in der Natur. Und die Jahreszeiten spiegeln uns das sehr schön, wie sich diese Kräfte und Dynamiken Wechseln und auf uns auswirken. Und ob du da jetzt dran glaubst oder nicht, spielt gar keine Rolle, weil es passiert ohnehin, dass sich diese Doshas auf dich auswirken. Wir haben es hier jetzt quasi mit der Energie von Luft und Raum zu tun. Also die Doshas setzen sich aus den Elementen zusammen. Das Vata Dosha besteht aus den Elementen Luft und Raum. wir sehen das jetzt draußen, wie es kühler wird, wie es trockener wird. Es wird alles ein bisschen ungemütlicher, rauer. Wir haben teilweise viel Wind, ist viel Dynamik, viel Bewegung da. Und genau das überträgt sich auch auf jede Zelle in unserem Körper. Was wir dann zum Beispiel so erleben, dass in unserem Geist in unseren Gedanken auch dieser Wind quasi, diese Dynamik zu spüren ist, wir tun uns schwer, uns zu fokussieren. Wir müssen uns sehr disziplinieren, wirklich dran zu bleiben und was umzusetzen. Prokrastinieren vielleicht gerade ganz stark. Warum hat es jetzt zu lange keinen Podcast gegeben? Ja, auch ich prokrastiniere manchmal. Oder anders gesagt, ich muss wirklich sehr mit meiner Energie auch haushalten. Vielleicht ist es das, was du jetzt spürst, dass du schneller erschöpft bist, dass du dich schneller überfordert fühlst, dass du von deinen Emotionen auch manchmal einfach überrollt wirst, gerade zweite Zyklushälfte, kennen das Thema als Frauen natürlich, das sind so die Themen im Geist, dass du vielleicht auch merkst, dass dein Schlaf sich verändert. Das merke ich total in den letzten zwei Wochen, weil ich grundsätzlich super gut schlafe, immer durchschlafe und erhol aufwache. Und die letzten zwei Wochen hat das anders ausgesehen. Da bin ich manchmal in der Nacht. aufgewacht und hat mir schwer getan wieder einzuschlafen oder auch mal abends wirklich wenn ich es doch übersehen habe und nicht rechtzeitig ins Bett gegangen bin, auch damit gestruggelt habe wirklich zur Ruhe zu kommen und einzuschlafen. Das kannte ich jetzt schon lange nicht mehr und ich bin glaube ich sehr gut mit meinem Körper verbunden und mit mir verbunden und nehme solche Dinge unmittelbar wahr und Das ist glaube ich auch das Wichtige und das ist das, was Ayurveda uns lehrt, diese Selbstwirksamkeit und diese Selbstbeobachtung, dass wir einfach zeitnah checken, wenn sich in uns was verändert und das wirklich ernst nehmen und darauf reagieren, das wieder auszugleichen. Wie kann sich dieses Vata noch zeigen? Trockenheit habe ich schon gesagt. Es kann sein, dass du in deinen Gelenken mehr Trockenheit spürst oder dass du einfach das Gefühl hast, du bist steifer, du bist weniger beweglich, du bist verspannt. Also Anspannung kann auch ein Resultat sein. Auch das habe ich gespürt. Ich habe seit langem jetzt wieder mal mit meinem Nacken zu tun, mit einem steifen Nacken, der mich zu schaffen macht. Bei vielen Frauen merke ich jetzt auch, also eher in der Körperarbeit, in der Massage, dass die Haut trockener ist, dass man das wieder mehr merkt. dass natürlich auch die Verdauung demnach trockener wird, was sich äußert in einem Blebauch oder einer trägen oder sehr sensiblen Verdauung. All das sind Dinge, sich jetzt verstärken können. Vaginale Trockenheit, also einfach auch Trockenheit der Schleimhäute. kann dann auch die Augen sein. Jetzt wo wir die Heizungen auch wieder einschalten, wird diese Trockenheit halt noch mehr verstärkt durch die trockene Heizungsluft. Das sind so einige Dinge, die du vielleicht auch jetzt in dieser Zeit im Herbst, im Frühwinter wahrnimmst. Und ich möchte jetzt ein paar Dinge mitgeben, die du tun kannst, dich da gut durchzumanövrieren. Und was ich ganz wichtig ist, im Ayurveda geht es viel Balance und ich spreche auch viel über Balance. Balance ist kein Endziel. Erreichst Balance einmal und dann ist es immer so. Balance ist etwas, was fortlaufend passiert, dass wir uns immer wieder einpendeln und der Mitte annähern. Und dann kommt mal wieder Windstoß und haut uns raus. Wir können uns immer wieder zurückbringen. Darum geht's. alles was ich dir jetzt erzähle sind einfach Dinge, die auch ich jetzt grad wieder sehr erherzigen darf und wie ich merke, dass das relativ gut und schnell funktioniert. mich wieder auszugleichen. Das sind jetzt vielleicht nicht so die klassischen Ayurveda-Empfehlungen mit, du musst warm, gegart saftig essen und das Vata auszugleichen, das gilt natürlich immer. Es gibt kaum eine Frau, die wegen Ernährungsthemen zu mir kommt, ich nicht sage, warm, gegarzt, saftig. It's all about the juiciness. Ihr kennt meinen Lieblingssatz. Juiciness. Warm, gegart saftig. Das ist jetzt mal sowieso ganz klar. Da gibt es auch diverse Podcastfolgen schon von mir, wo ich über das Thema spreche. Heute möchte ich auf was anderes fokussieren und zwar auch wirklich auf Perspektive. Denn Vata, Vatadoscha sitzt einerseits in unserem Darm, in unserem Dickdarm, aber auch in unserem Nervensystem. das Nervensystem, die Nervenbahnen, das Gehirn, alles wird von Vata dominiert. Demnach ist es auch wichtig, dass wir diesen Zusammenhang feststellen. Wenn wir jetzt einfach dünnhäutiger sind, wenn wir anfälliger für Stress und für Stressmuster sind, dann hat das eben mit Vata zu tun. wir arbeiten im Ayurveda ja immer so, dass wir Ausgleich schaffen durch gegensätzliche Qualitäten. Das heißt, wenn wir sagen, Vata ist trocken, kalt, rau, beweglich. dann brauchen wir genau die gegenteiligen Qualitäten, uns auszugleichen. Viel geht es dabei Erdung und eine Entlastung unserer Sinne. Vor allem der Gehörsinn und der Sehsinn. Darüber nehmen wir ganz viele Reize auf. Wir riechen natürlich auch und schmecken und so, aber am meisten Am meisten Reize nehmen wir übers Hören und übers Sehen auf. Genau da dürfen wir ansetzen. Das heißt, versuch ganz bewusst Reize zu reduzieren und deine Sinne zu entlasten. Was bedeutet das? Das bedeutet gesunde Grenzen mit deinen Bildschirmen und mit deinem Smartphone. Und du siehst und hörst das jetzt auf deinen Smartphone oder irgendeinem anderen Gerät. Das ist okay, hör dir das noch zu Ende an. Alles gut. Aber ich glaube, dass viele Menschen, und ich schließe mich da gar nicht aus, dazu tendieren, sich berieseln zu lassen, sich dabei vermeintlich zu entspannen. Und ich kenne das auch. Ich komme heim von der Praxis, ich koche mir was, ich setze mich hin und denke mir, was gibt es für einen neuen Podcast, den ich mir auf YouTube anschauen kann? Ich mag das auch, ich genieße das auch, aber mir ist auch vollkommen klar, dass das keine wirkliche Entspannung ist und schon gar keine Entlastung meiner Sinne. Deswegen schau mal, wo bei dir so Gewohnheiten da sind, wo du dich eigentlich noch mehr überforderst, statt dich zu entlasten und zu entspannen. Und am Abend Am Sofa Netflix schauen und dabei Chips essen ist keine Entspannung. Du lügst dir das selbst ganz schön ins Fäustchen, wenn du glaubst, dass das so ist. Natürlich darf man, wir dürfen alles, wir dürfen alles, aber es ist wichtig, dass wir bewusste Entscheidungen treffen. Und die Dosis macht das Gift. Also, wenn du das einmal die Woche machst oder am Wochenende, ist ja nix Schlimmes passiert. Nur wenn jeder Abend so bei dir aussieht, dann wird das Konsequenzen haben. Also. leg, es ganz konkret jetzt zu machen, leg dein Handy am Abend früher weg. Ja, das ist unbequem. Ja, das braucht Disziplin. Ja, the struggle is real. Das ist einfach eine Sucht. Ja, diese Dopaminsucht, was gibt es Neues, checken, checken, checken, mehr Sensations, mehr Intensität. Ich weiß das sehr gut. Und was ich mir angewöhnt habe schon vor einigen Monaten, und ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass ich das wirklich konsequent schaffe, aber alles ist möglich, ist, dass ich mein Handy am Abend im Wohnzimmer lasse, also gar nicht erst in mein Schlafzimmer mitnehme. Und alleine das, wenn du nicht bis zum Schlafen gehst und gleich wieder nach dem Aufstehen am Handy bist, alleine das bringt ganz eine andere Qualität in deinen Geist. Und seien das 10-15 Minuten abends und morgens, wo du frei bist von Bildschirmen. Allein das ist mega. Und bitte keine Ausreden wie, brauch den Wecker und so weiter. Es gibt analoge Wecker, gibt Tageslicht Wecker, es gibt alles mögliche, wo man den Smartphone Wecker damit umgehen kann. Also schau mal, wie du dir das möglich machen kannst. Für mich auch ganz wichtig, Licht, also Lichtquellen rechtzeitig dimmen, denn auch natürlich elektrisches Licht, Blaulicht, ist ein Reiz an unser Gehirn, dass wir wach bleiben sollen, dass wir in der Aktivität sind. Und ich liebe einfach Kerzenlicht. Und ich mach das jetzt wirklich schon fast seit einem Jahr, so gut wie jeden Abend, dass ich Mittlerweile ist es 20 Uhr, weil es ist wieder früh, es wird überall in meiner Wohnung Kerzen anzünden und ganz bewusst auf grelles Licht verzichte. Mir ist komplett klar, wenn man Mitbewohner hat, ist das eine andere Sache, aber ich bin hier in der Situation, dass ich mir das genauso richten kann, wie ich es gerne hätte. Und ich genieße das wahnsinnig, diese Candlelight-Stimmung. Und vielleicht kannst du das auch für dich. etablieren und auch deinen Liebsten schmackhaft machen oder zumindest im Schlafzimmer nur Kerzenlicht bis zum Einschlafen. Also das letzte was ich tue vom Einschlafen ist meine Kerze ausblasen. Ich liebe das. Mein Nervensystem kann dadurch wirklich super gut runterfahren rechtzeitig und das verbessert meine Schlafqualität ganz massiv. Kann ich nur jeder Frau, jedem Menschen ans Herz legen. Und da sehen wir auch schon bei der nächsten Empfehlung für die Vata Zeit nämlich Schlaf priorisieren. Es gibt kaum was regenerierenderes oder wir suchen oft so nach Entspannungstools und das und das das müssen wir noch integrieren und machen. Aber es kann auch total simpel sein und Schlaf ist oft die beste Medizin, die beste Entspannung. Das, uns am meisten hilft. runter zu kommen. Und natürlich geht es einerseits die Schlafdauer. Natürlich geht es einerseits die Schlafdauer, aber es geht auch den Zeitpunkt. Jeden Minuten Schlaf vor Mitternacht ist Bonus, ist extrem wichtig und wertvoll. Schau, dass du früher ins Bett gehst und auch anhand der Dosha Uhr, dazu sollt ihr auch mal eine Podcast-Folge machen, it's on my list, die Dosha Uhr. Kurz gesagt, bis 22 Uhr haben wir die Kapha Zeit, wo wir einfach ganz natürlich meistens müde werden und wo sich diese angenehme Schwere über uns legt. Ab 22 Uhr bis 22 Uhr, äh bis 2 Uhr morgens haben wir dann Pitta Zeit wo wieder das Feuer in uns ansteigt. Das dafür gedacht ist, dass wir auf Zellebene entgiften, verdauen und so weiter. Das ist keine Feuerenergie, keine Pitta Energie, für unsere Aktivität und unseren Geist gedacht ist. Aber wenn wir in dieser Zeit noch wach sind nach 22 Uhr, dann kann das so eine Welle Aktivität, Intensität wiederbringen und dann tun wir uns natürlich schwerer einzuschlafen. Ich merke das ganz deutlich. Deswegen versuche ich um 22 Uhr schon zumindest im Bett zu liegen, vielleicht auch sogar schon zu schlafen. Das ist wirklich optimal. Also auch da der Zeitpunkt ist wichtig. Es geht nicht nur darum, acht Stunden zu schlafen, sondern auch wirklich früh genug. das zu machen und nicht von Mitternacht bis 8 Uhr morgens. Das ist für viele Menschen nicht optimal, wenn du auch so lange in den Tag reinschläfst, dann sind wir auch da wieder in einer Kapha Zeit die uns schwerer und träger macht und wo wir dann nicht so in diese Aktivität des Tages natürlich reingehen. also Schlaf priorisieren, ganz ganz wichtig in dieser Zeit jetzt. Der nächste Tipp und du? wahrscheinlich nur darauf gewartet, ich das sage, das ist Ölen. Ölmassage, Selbstmassage, Abhyanga ist eine der besten Möglichkeiten, unser Nervensystem zu unterstützen. Denn wenn wir den Körper ölen, dann geht es da nicht nur Hautpflege und Schönheitspflege. Das ist natürlich ein wunderbarer Effekt vom Ölen des Körpers, aber es geht auch wirklich darum, auf Zellebene zu erben Und wenn du ein hochwertiges Öl verwendest, wie medizinierte ayurvedische Kräuteröle, Öle auf Sesambasis, dann geht das wirklich ganz, ganz tief bis auf den Knochen. Und was das mit unserem Nervensystem macht, ist, einfach diese dünne Fettschicht, unsere Nerven umgibt, dass die genährt und gestärkt wird. Die Nerven liegen blank. Vielleicht spürst du das momentan. Das ist eine Stresserscheinung, eine Abnutzungserscheinung. Und über das Ölen des Körpers von außen, aber auch von innen, in dem wir gesunde Fette konsumieren, Omega-3 und so weiter, geben wir unserem Körper diese Stabilität, diese Erden zurück und fördern damit unsere Resilienz, unsere Widerstandskraft. Und genau die ist jetzt am Prüfstand sozusagen. Und gerade dann, wenn wir viel Dynamik im Geist haben, wenn wir sehr getrieben sind, wenn wir in unseren Gedankenspiralen feststecken und unsere To-do-Liste das Wichtigste zu sein scheint und dass wir noch mehr machen und leisten müssen und es ist nie genug und das noch und das noch und das noch. Was dabei passiert ist, dass wir uns von unserem Körper entfernen und unseren Körper nicht so spüren. Manche Menschen laufen immer so durchs Leben, dass sich alles nur hier oben abspielt. But this is where the magic happens, Lieben. Nicht den Körper vergessen, Körper spüren ist ganz ganz wichtig. Und deswegen alles, was dich in deinen Körper bringt, ist jetzt ganz besonders wichtig. Das kann sein Tanzen, das kann sein Yoga, das kann auch Krafttraining sein. wenn du dich dabei nicht so sehr verausgabst und deine Hormone und deinen Zyklus dabei berücksichtigt. Auch dazu ist längst eine Podcastfolge überfällig. Werde ich machen. Für mich bedeutet das, am Abend bei Kerzenschein Ölmassage am besten noch mit schöner sinnlicher Musik vor dem Spiegel. Das ist für mich das ultimative Level an, mit meinem Körper connecten. Ich hab das gestern Abend gemacht und fühl mich heute wirklich so viel mehr wieder wie ich selbst. Falls du noch ganz Neues bist, denkst dir vielleicht, was ist mit ihr los und wenn du mich schon länger kennst, weißt du wie ich da so ticke und dass für mich einfach Weiblichkeit und Singlichkeit und Genuss ganz zentral ist. Wenn es Stressmanagement und Hormonbalance und Nervensystemregulation und eben Vata Ausgleich geht, dass das für mich ganz zentral ist, deinen wundervollen weiblichen Körper wirklich zu genießen, zu spüren, zu verwöhnen. Und es bringt eine ganz andere Energie, es bringt eine ganz andere Schwingung. Es lässt dich weich werden. Es lässt dich expandieren. Und genau das brauchen wir in dieser Vata Zeit ganz besonders. Als nächstes, ich schau grad auf meine Artizen, Pausen. Mir fällt es irrsinnig schwer, Pausen zu machen, nichts zu tun. bin so, das ist mein inneres Feuer, diese Pitta Energie in mir. Wir hatten jetzt ja in Slowenien unser Feminine Clans Retreat, was einfach ganz, ganz fantastisch und wunderbar war. Und unsere Gruppe, waren elf Frauen, war sehr pittalastig. Es war super spannend zu beobachten, weil einfach viele Frauen dabei waren, die sehr feurig sind. Aber was das mit sich bringt, dieses Feuer, ist Perfektionismus, ein sehr hoher Anspruch an sich selbst, Leistung und Verbissenheit und Druck und wenn man das in sich trägt, dann ist natürlich Pause machen. schwierig sich das überhaupt zu erlauben. Da für das. Und deswegen feiere ich auch jede einzelne Frau, die auf diesem Retreat mit uns war, weil dieses Retreat war quasi eine komplette fünfdägige Pause vom Alltag. Das muss man sich erst einmal zugestehen, gerade dann, wenn man kleine Kinder hat und so weiter. Wir haben gemeinsam Pause gemacht bei diesem Retreat was das bedeutet, ist wirklich Tempo rausnehmen. Und all diese Dinge, die ich jetzt hier auch schon beschrieben habe, Reize reduzieren, Schlaf priorisieren, den Körper ölen, spüren, sich verbinden. was in diesen fünf Tagen auch passiert ist bei den Frauen, ist teilweise echt. sind viele Tränen geflossen am Ende, bei mir, weil es einfach so berührend und bewegend ist, immer wieder das zu sehen, was möglich ist, in relativ kurzer Zeit, wenn wir uns öffnen. Das ist halt auch im Alltag ganz wichtig, dass wir uns immer wieder Räume erschaffen, Pause zu machen, langsamer zu werden, bewusster zu werden. Multitasking loslassen. unsere To-do-Liste loslassen und einfach mal nur am Sofa sitzen mit einer Tasse Tee und nichts tun. Nicht das nächste Fachbuch lesen, dich nicht in irgendeiner Art Weise weiterbilden. Kenn ich sehr gut. Nicht produktiv sein, sondern einfach nur sein. Und das ist die weibliche Energie. Das ist dieses Zurücklehnen. empfangen, statt nur zu geben und zu tun und zu machen. Das ist für uns Frauen einfach pure Medizin. Und fällt uns vielleicht gerade in dieser Zeit jetzt besonders schwer. Ich merk's bei mir selbst. Ich merk's in den Momenten, wo ich beim Zähne putzen mir schwer tue, beim Waschbecken zu bleiben, weil ich so, weil ich, ja, es ist einfach so dieser Bewegungsimpuls in mir, ich mir denk, ach nein, nur ... Zähne putzen, bleib jetzt stehen. Nur Zähne putzen. Es gibt nichts anderes jetzt zu tun. Just that. Oder auch beim Essen. Ich muss das selbst auch immer wieder üben, was ich euch predige. Beim Essen nichts anderes tun, einfach nur sitzen und essen. Bewusst, damit das Gehirn diesen Prozess der Nahrungsaufnahme bewusst wahrnehmen kann, damit die Verdauung funktionieren kann, damit wir ein Sättigungsgefühl haben und so weiter. Ich merke selbst, es fällt mir momentan ganz schwer, das durchzuziehen quasi und einfach sitzen zu bleiben während dem Essen und nicht aufzustehen und irgendwas zu tun. braucht diese liebevolle Disziplin, immer wieder uns zu erinnern und nicht zu sagen, du bist schlecht und du hast es nun schon wieder nicht geschafft und du solltest doch eigentlich schon viel weiter sein. Nein, einfach einen Moment kurz durchatmen und zu sagen, interessant, was sich da jetzt wieder zeigt. Das ist ein altes Muster. kenne das. Schaffe ich es trotzdem. Nur jetzt die letzten zwei Minuten wieder präsent zu sein mit meinem Essen. Das macht den Unterschied. Also es geht nicht darum, uns dafür zu geißeln und immer zu optimieren, sondern es geht dieses liebevolle Beobachten. Und dieses liebevolle, selbst an die Hand nehmen und zu sagen, schau, du schaffst das, das ist möglich. Und das ist für mich Ayurveda, dass wir genau diesen Prozess immer und immer wieder üben. Selbst erkennen, wahrnehmen, unsere Automatismen, quasi eine Metaebene einnehmen und dann uns sanft an die Hand nehmen und zu sagen, es geht auch anders. Du weißt eigentlich, was dir gut tut. bist nicht ein Opfer deiner Gedanken, deiner Konditionierungen, deiner Muster, der Gesellschaft. Was wenn nicht alles für Opfer sein können, oder? Nein, du bist immer die letzte Instanz. Du bist die Schöpferin. Du bist die, die sagt, wo lang geht in deinem Leben. Und ihr wisst's. Das Leben ist eine Aneinanderreihung von vielen, kleinen Entscheidungen, die wir immer treffen. Und die Qualität deiner Entscheidungen Mach die Qualität deines Lebens irgendwann einmal aus. Das ist gut. Das macht uns zu diesen schöpferischen Wesen, die wir sind, gerade als Frauen. Das sind meine Tipps und Empfehlungen für das verflichste vierte Quartal. Lass mich gerne wissen. Schreib gerne einen Kommentar unter dieses Video oder schreib mir auf WhatsApp, auf Instagram, egal wo wir verbunden sind. Schreib mir, was deine aktuellen Herausforderungen sind, was dir hilft, dich wieder ins Gleichgewicht zu bringen und was vielleicht jetzt in dieser Folge für dich ein wertvoller Reminder war. Denn ihr wisst ja, wissen tun wir alle ganz, ganz, ganz, ganz, ganz viel. Das Wissen allein nutzt uns nichts. Wir müssen es halt einfach anwenden und leben und in unserem Alltag praktizieren. Darum geht es. Und ein irgendwas hier, was ich dir jetzt erzählt habe, dich erinnert hat und dir wieder gezeigt hat, ach, das ist wichtig. Und sei es nur eine Sache, bitte nicht alles jetzt, ich muss das und das das alles umsetzen. Eine Sache, starte mit einer Sache. Dann hat sich das jetzt hier schon gelohnt, dass ich meine Prokrastination überwunden habe und mich jetzt hierher gesetzt habe für eine halbe Stunde, das hier aufzunehmen. wenn du spürst, dass du das alles willst und umsetzen willst, aber dir schwer tust dabei, dann komm gerne auf mich zu. Es ist meine Arbeit, meine Aufgabe, Frauen zu begleiten bei der Umsetzung und für Frauen individuelle Konzepte und Strategien zu entwickeln, damit sie wieder in ihrer Balance finden. Und bei manchen Frauen braucht es vielleicht ein bisschen mehr an die Hand genommen werden und bei manchen Frauen reicht es vielleicht ein Reminder wie der hier. Und es macht mich ja auch so glücklich, dass viele von meinen langjährigen Klientinnen diesen Podcast auch hören und sich daran erinnern an das, sie im Mentoring bei mir gelernt haben und wir brauchen alle immer wieder diese Reminder. Das ist kein Zeichen von nicht weit genug zu sein oder von Schwäche oder so, sondern wir uns immer wieder diese Reminder holen. ja, wenn du Begleitung möchtest, wenn du spürst, alleine ist es mir einfach zu anstrengend und zu schwer, ich möchte es wirklich mal angehen, dann gibt es genau dafür ja mein Female Balance Mentoring. Ich werde es mal verlinken, wieder in den Show Notes. Du kannst dir gerne einen Kennenlern-Call buchen, dass wir uns einfach mal für eine halbe Stunde deine persönliche Situation anschauen, deine Herausforderungen, deine Wünsche und dann schauen, wie du dem am besten wieder näher kommen dir, ich wünsche dir, dass du gut durch diese Vata Zeit... durchkommst freue mich, wenn du beim nächsten Mal, bei der nächsten Folge wieder reinhörst.

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